Den winterlichen Garten entdecken

Das neue Gartenjahr 2019 beginnt. Mein erster Beitrag für das neue Jahr behandelt den "winterblühenden Schneeball".
Im Winter kann man den Garten in seiner elementarsten Struktur entdecken. Der Winter scheint, oberflächlich betrachtet, eine ruhige Zeit im Garten zu sein. Nur ein Teil der Pflanzen erwecken den Eindruck Winterschlaf zu halten.

 

Es ist ein Wunder, wenn in den kältesten Wintertagen etwas erblüht. Der Winterschneeball zeigt ausgerechnet in dieser Zeit seine Blüten. Er wirft die Blätter ab, damit die Blüten gut zu sehen sind. Besonders stark fallen die Blüten beim Winter-Duftschneeball auf. Ursprünglich stammt die Art "Viburnum farreri" wie der Duft-Winterschneeball botanisch  heißt, aus Nordchina. Der Winterschneeball ist ein anspruchsloser, pflegeleichter Strauch. Da sich bei der Pflanze nicht alle Knospen gleichzeitig öffnen, erneuert sich die Blütenpracht immer wieder bis in den März hinein.

Winterschneeball

Schneehaube auf der Blüte des Winterschneeballs

Die ersten zarten Blüten im Garten

Knospen unter Schnee und Frost

Vom Sonnenschein wachtgeküsst

Die Blütezeit des Duft-Winterschneeballs kann von Anfang Januar bis Anfang März dauern. Die wenige Zenttimeter langen Blüte sind zu Rispen gruppiert. Die Knospen zeigen eine deutliche Rosafärbung. Mit der Zeit verschwinden sie und die Blüten werden weiß.
Unter dem Duft-Winterschneeball erblühen Anfang März meine Narzissen.

 

Ein Zitronfalter zu Besuch

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